LabelStyle: Tanja Friedrichs

Reine Zierde

Ein schön geschmiedeter Zaun schmückt einen Garten, eine feine Spitze bildet den Übergang zwischen Kleid und Haut . . .

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die zuvor rein handwerklich hergestellten und nun industriell produzierbaren Galerie- und Formdrähte beliebte Dekoration. Verziert wurden Besteck, Tischgerät, Leuchter, Dosen und Tabletts, Sakralgerät, Münzfassungen und Schmuckstücke. Heute findet das traditionsreiche Material nur noch selten Verwendung. Es scheint aus der Mode, aus der Zeit.
Nicht als Beiwerk, sondern ausschließlich pur verwendet und von seinen historischen Verzierungseigenschaften befreit, findet der Galeriedraht in Tanja Friedrichs Kollektion „Reine Zierde“ eine neue Selbständigkeit und einen ganz eigenständigen formalen Ausdruck. Reduziert, schlicht und sachlich, elegant, nicht mehr Zierrat, sonder ganz im Mittelpunkt, lenkt hier das Material selbst alle Aufmerksamkeit auf sich.
Bei einigen Modellen werden einzelne Ringe lose ineinandergehängt, spielerisch formieren sie sich erst am Finger. Andere bestehen aus einer Endlosschlaufe eines bis zu einem Meter langen Stückes Silber- oder Golddraht. Auch durch die unterschiedlichen Materialstärken erhalten die Schmuckstücke ihren individuellen Charakter. Sowohl Kundinnen und Kunden mit einer Passion für voluminöse, kräftige und ausdrucksstarke Modelle, als auch solche mit einer Vorliebe für feminin schmeichelnde Eleganz finden ihr Lieblingsstück. Die sanfte Haptik der Kugelstruktur wird begeistert angenommen – luftig tragen sich die Ringe auf der Haut.
Ob weißgesiedetes oder geschwärztes Silber, Gold oder Palladiumweißgold, ein spezielles Polierverfahren lässt jede einzelne Kugel funkeln und glitzern, insbesondere in allen punktförmigen Lichtquellen, wie einer Kerze oder der Sonne.
Alle Schmuckstücke werden persönlich im eigenen Atelier in Duisburg von
Hand gefertigt.

Wie das Ganze nun aussieht? Seht selbst:

Mehr Infos: www.tanjafriedrichs.de

Where to get: www.Harders-Fashion.de